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Wir arbeiten mit Wissenschaft, NGO's, Behörden, Kommunen und Unternehmen zusammen für eine nachhaltige Nutzung der Meere und Küsten in naher Zukunft. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit für diese Ziele haben.

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Dolphin-Fund: Leben und leben lassen

Setzen wir uns für Delfine ein, dann profitieren auch die Meere und am Ende der Mensch davon. Weltweit sterben bisher Jahr für Jahr mehr als eine Viertel-Million Delfine durch menschlichen Einfluss. In Deutschland leidet hauptsächlich der Schweinswal unter den menschlichen Aktivitäten im Meer und an den Küsten und ist deshalb unser Botschafter für den Schutz seines Lebensraums Nord- und Ostsee.

Die Bedrohungentl_files/images/DFGefahrengrafik.gif

Auf der Suche nach Nahrung ertrinken viele Kleinwale als Beifang in Stellnetzen. Gleichzeitig wird die Nahrung im Meer immer knapper. Mensch und Meeressäuger konkurrieren zunehmend um Fisch. Des Weiteren leiden ganz besonders Wale unter der zunehmenden Lärmbelastung durch Schiffe, Sonar, Militär, Munitionssprengungen oder auch Rammarbeiten. Der allgegenwärtige Lärm stört oder schädigt gar ihr empflindliches Gehör, das gleichzeitig ihrer Orientierung dient.

Müll und Giftstoffe landen über Flüsse oder von Schiffen, Piplines und Plattformen aus im Meer. Das beeinträchtigt die Gesundheit vieler Meeresbewohner. Außerdem werden überflüssige Nährstoffe von Äckern in Flüsse gespült und landen schließlich auch im Meer. Diese Überdüngung fördert das Wachstum von Algen und teilweise toxischen Blaualgen in den Küstengewässern und führt zu Verschiebungen in den dortigen Nahrungsnetzen.

Industrielle und häusliche Abgase wie Kohlendioxid oder Schwefeldioxid versauern die Gewässer, was alle Organismen bedroht, die Kalkschalen oder -skelette bilden. Außerdem wirken verschiedene Abgase klimaverändernd. Die Meere erwärmen sich, womöglich verändern sich Strömungen und ihr Anteil an Sedimentpartikeln. In der Folge ersetzen wärmeliebende Arten die kälteliebenden, neue Arten können Fuß fassen mit oft unvorhersehbaren Folgen.

Alle diese Faktoren verändern die Lebensgemeinschaften im Meer und stellen deshalb eine potenzielle Bedrohung für alle Glieder der bestehenden Lebensgemeinschaften dar, an deren Spitze sowohl Delfin als auch Mensch stehen.

Unser Info-Faltblatt zum Herunterladen (pdf 920 kB).

Der Dolphin-Fund unterstützt das UN Jahr des Delfins

Es geht auch anders

Der Dolphin-Fund wurde 2007 von der EUCC - The Coastal Union  (heute Coastal & Marine Union) in den Niederlanden gegründet. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, das sich um den Schutz wandernder Tierarten kümmert, UNEP-CMS, betrachtet den Dolphin-Fund als wichtigen Unterstützer für das Jahr des Delfins 2007 und 2008.

NGOs, Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft arbeiten für das Jahr des Delfins zusammen, um die Zukunft der Meeressäuger und ihres Lebensraums nachhaltig zu sichern.

Auch über das Jahr des Delfins hinaus wollen sich Dolphin-Fund und UNEP-CMS gegenseitig in ihren Zielen unterstützen. Der Dolphin-Fund wird in ein internationales Partnerschaftsnetzwerk ausgebaut. Dolphin-Fund Deutschland ist einer der Bausteine in diesem Netzwerk.